Hilfe die Guten entscheiden über das Dritte Geschlecht!?

Im Namen der Gleichstellung von Intersexuellen Menschen, früher nannte man sie Zwitter, soll deren Geschlechtsmerkmale zukünftig im Geburtsschein festgehalten werden. Damit will man den Betroffenen helfen um eine Identität zu erleichtern und ihnen eindeutig definierte Persönlichkeitsrechte zuzusprechen. Der Bürokratie soll nun genüge getan und tatsächlich das Dritte Geschlecht der Intersexualität zu Papier gebracht werden. Ist das aber für die Betroffenen überhaupt hilfreich und kann der soziologisch geprägte Mensch überhaupt ein Geschlecht beurkunden das es so nicht gibt? Laut Wikipedia ist die Intersexualität eine Sexualdifferenzierungsstörungen (engl. disorders of sex development, DSD) zugerechnet. Die Internationale Klassifikation der Krankheiten im ICD-10-GM-2014 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt das in Kapitel XVII (Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien) auch angeborene Fehlbildungen der Genitalorgane, insbesondere ein unbestimmtes Geschlecht und Pseudohermaphroditismus.“ Das Dritte Geschlecht ist also eine krankhafte Fehlbildung und somit eben kein Geschlecht. Der Irrsinn unserer Verwaltung nimmt damit Fahrt auf denn mit der Eintragung dieser Fehlbildung in die Geburtsurkunde beginnt die lebenslängliche Stigmatisierung erst richtig. Das tragische an den ideologisch fixierten pseudo modernen Menschen liegt in der charakteristischen Anmaßung jeden und alles bewerten zu wollen. Alles reglementieren und kategorisieren zu müssen ohne die psychischen Folgemechanismen zu sehen. Weder bei sich selber noch bei denen über die sie urteilen. Als wäre die Tatsache vom Intersexuellen Sein nicht schon belastend genug für die Betreffenden, nun sollen sie auch noch den hinweisenden Geburtsstempel im Pass haben und damit um eine sanfte Eingliederung betrogen werden. Ein Bärendienst im Namen der Humanisten die einmal mehr zeigen das sie keine sind. Tragisch für die Betroffenen zumal man natürlich einige von ihnen vor die Kamera bringen wird um die Güte der „Rechts“ zu bestätigen. Tragisch vor allem deshalb, weil gerade diese Minderheiten einen sensiblen und objektiven Umgang brauchen und nicht zur politischen Instrumentalisierung freigegeben werden dürfen.

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Interpretation zum Höhlengleichnis

Höhlengleichnis ( Platon 428/427–348/347 v. Chr.)

Sokrates beschreibt eine unterirdische, höhlenartige Behausung, von der aus ein breiter Gang zur Erdoberfläche führt. In der Höhle leben Menschen, die dort ihr ganzes Leben als Gefangene verbracht haben. Sie sind sitzend an Schenkeln und Nacken so festgebunden, dass sie immer nur nach vorn auf die Höhlenwand blicken und ihre Köpfe nicht drehen können. Daher können sie den Ausgang, der sich hinter ihren Rücken befindet, nie erblicken und von seiner Existenz nichts wissen. Auch sich selbst und die anderen Gefangenen können sie nicht sehen; das Einzige, was sie je zu Gesicht bekommen, ist die Wand, der sie zugedreht sind. Erhellt wird ihre Behausung von einem Feuer, das hinter ihnen weit oben in der Ferne brennt. Die Gefangenen sehen nur dieses Licht, das die Wand beleuchtet, nicht aber dessen Quelle. Auf der Wand sehen sie ihre Schatten.

Zwischen dem Inneren des Gefängnisses und dem Feuer befindet sich eine kleine Mauer, die nicht so hoch ist, dass sie das Licht des Feuers abschirmt. Längs der Mauer tragen Menschen unterschiedliche Gegenstände hin und her, Nachbildungen menschlicher Gestalten und anderer Lebewesen aus Stein und aus Holz. Diese Gegenstände ragen über die Mauer hinaus, ihre Träger aber nicht. Manche Träger unterhalten sich miteinander, andere schweigen.

Da die bewegten Gegenstände auf die Höhlenwand, der die Gefangenen zugewendet sind, Schatten werfen, können die Höhlenbewohner die bewegten Formen schattenhaft wahrnehmen. Von den Trägern ahnen sie aber nichts. Wenn jemand spricht, hallt das Echo von der Höhlenwand so zurück, als ob die Schatten sprächen. Daher meinen die Gefangenen, die Schatten könnten sprechen. Sie betrachten die Schatten als Lebewesen und deuten alles, was geschieht, als deren Handlungen. Das, was sich auf der Wand abspielt, ist für sie die gesamte Wirklichkeit und schlechthin wahr. Sie entwickeln eine Wissenschaft von den Schatten und versuchen in deren Auftreten und Bewegungen Gesetzmäßigkeiten festzustellen und daraus Prognosen abzuleiten. Lob und Ehre spenden sie dem, der die besten Voraussagen macht.

Nun bittet Sokrates Glaukon sich vorzustellen, was geschähe, wenn einer der Gefangenen losgebunden und genötigt würde, aufzustehen, sich umzudrehen, zum Ausgang zu schauen und sich den Gegenständen selbst, deren Schatten er bisher beobachtet hat, zuzuwenden. Diese Person wäre schmerzhaft vom Licht geblendet und verwirrt. Sie hielte die nun in ihr Blickfeld gekommenen Dinge für weniger real als die ihr vertrauten Schatten. Daher hätte sie das Bedürfnis, wieder ihre gewohnte Position einzunehmen, denn sie wäre überzeugt, nur an der Höhlenwand sei die Wirklichkeit zu finden. Gegenteiligen Belehrungen eines wohlgesinnten Befreiers würde sie keinen Glauben schenken.

Wenn man den Befreiten nun mit Gewalt aus der Höhle schleppte und durch den unwegsamen und steilen Aufgang an die Oberfläche brächte, würde er sich dagegen sträuben und wäre noch verwirrter, denn er wäre vom Glanz des Sonnenlichts geblendet und könnte daher zunächst gar nichts sehen. Langsam müsste er sich an den Anblick des Neuen gewöhnen, wobei er erst Schatten, dann Spiegelbilder im Wasser und schließlich die Menschen und Dinge selbst erkennen könnte. Nach oben blickend würde er sich erst mit dem Nachthimmel vertraut machen wollen, später mit dem Tageslicht, und zuletzt würde er es wagen, die Sonne unmittelbar anzusehen und ihre Beschaffenheit wahrzunehmen. Dann könnte er auch begreifen, dass es die Sonne ist, deren Licht Schatten erzeugt. Nach diesen Erlebnissen und Einsichten hätte er keinerlei Bedürfnis mehr, in die Höhle zurückzukehren, sich mit der dortigen Schattenwissenschaft zu befassen und dafür von den Gefangenen belobigt zu werden.

Sollte er dennoch an seinen alten Platz zurückkehren, so müsste er sich erst wieder langsam an die Finsternis der Höhle gewöhnen. Daher würde er einige Zeit bei der dort üblichen Begutachtung der Schatten schlecht abschneiden. Daraus würden die Höhlenbewohner folgern, er habe sich oben die Augen verdorben. Sie würden ihn auslachen und meinen, es könne sich offenbar nicht lohnen, die Höhle auch nur versuchsweise zu verlassen. Wenn jemand versuchte, sie zu befreien und nach oben zu führen, würden sie ihn umbringen, wenn sie könnten.

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Platon Gleichnis veranschaulicht hier einen Lebenszustand des Menschen der sich im Wandel der Entwicklung befindet um an das höhere und göttliche Selbst dank seiner Erkenntnis zu gelangen. Das Licht symbolisiert hier die vollkommene Liebe zum Leben und die Überwindung aller Ängste die sich hier im Schattendasein wiederfinden. Die gebundenen Schenkel und Nacken zeigen dabei anschaulich die Bewegungsunfähigkeit des Individuum innerhalb des Schattenreichs. Er, der Mensch, ist in dieser Lebensphase unfähig die ganze Wirklichkeit mit seinen Sinnen zu erfassen und verwechseln daher ihre begrenzte Wahrnehmung von Realität mit der Wirklichkeit. Für sie sind die Schattenbilder ein unumstößlicher Fakt. Die Sprache der unwirklichen Welt ähnelt daher der Kommunikationsform der Abstraktion die zum Recht wurde und die persönliche Seinsform ersetzt. Die Schatten sind nun Schauspielende Wesen der Wirklichkeit auf die man seine Wahrheit projizieren kann. Die ersetzen das Eigenleben bzw. bereichern den verbliebenen Rest des individuellen unpersönlichen Lebens. Ein Leben also in der Tristesse der Urängste aber in kollektivem Einklang, Lob und Tadel mit den Anderen. Die materiellen Dinge dessen was man sehen kann in der Höhle, beschränken damit den Horizont der Individuen. Erst mit der Umkehr zum Licht und der Auseinandersetzung mit dem allumfassenden wirklichen Leben beginnt die Wandlung im Einzelnen. Mit der Zerstörung der Illusion erlaubt sich gleichzeitig der zum Licht gewandte Mensch die anderen seiner Spezies diese zu befreien, stößt aber nicht etwa auf Gegenliebe sondern auf Verachtung. Der mögliche Befreier wird zum Störenfried der Schattenwelt. Aus der Sicht Platons, die er in der Weltseele beschrieb ist die psychologische Reaktion der Lebewesen eine große Tragik denn nur im Licht der Erkenntnis und seiner Selbst können wir lieben und das Leben als wundervoll erfahren. In dem archaischen Zustand, der nicht überwundenen Bindungsängste ist uns die Realität fremd. Der Mensch folglich abgespalten von seiner eigentlichen Natur und daher blind für alles schöne der Welt. Leider birgt der Weg ans Licht allerdings auch Gefahren die hier mit der Blendung sehr schön dargestellt wird. Liebe macht auch Blind, allerdings vollkommen anders als die „Blindheit“ der Illusionisten. Der Liebende setzt dieses erfahrbare Ideal als essentiell voraus und sieht in der Vermittlung der Lebensgefühle die Pracht seiner Schöpfung, ist aber unfähig die Kräfte der Ängste und daraus resultierenden Charaktere zu verstehen. Er die Lichtgestalt gehört im Grunde genommen einfach einer anderen Spezies an, bzw. ist dieser entrückt. Dieses Gleichnis hat Sokrates, den Schüler Platons nicht zuletzt den ganz realen Tod gebracht weil er im Jahr 399 v. Chr. wegen seines unerwünschten Einflusses auf die Jugend zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde.

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Der US Attentäter und seine Botschaft!

 

Stephen Paddock war nach den Informationen unserer Medien, vermögend und kriminalistisch absolut unauffällig. Laut seines Bruders war er weder religiös noch politisch fanatisch, warum also diese Toten in Las Vegas? Das Bekenntnis des IS kann man getrost als bloße Propaganda Show abtun und das Country Konzert als Anschlagsort ist auch nicht aussagekräftig genug um Rückschlüsse auf die Motive des Stephen Paddock zuzulassen. Aber es wird dem ermittelnden Profiler ein erster Hinweis sein um die Beweggründe des Attentäters nachvollziehen zu können. Der minutiös geplante Anschlag basiert nicht etwas auf einer Kurzschlusshandlung, sondern zeigt ein planvolles Vorgehen wie man es etwa von dem Norweger Anders Breivik kannte. Die Psyche des Stephen Paddock zeigt zunächst nur durch die Tat selber welch destruktiven Elemente dort vorherrschten. So ist bei dem Millionär Paddock lediglich seine Spielleidenschaft und das Sammeln von Waffen auffällig. Er verbrachte seine Zeit nicht mit Arbeit, sondern beim Zocken und hortete nebenbei Sprengstoffe und Waffen aller Art. So ein Leben in Las Vegas hört sich für viele Zeitgenossen eher nach dem erfüllten amerikanischen Traum an, als nach destruktiver Vernichtung seiner selbst und anderer. So aber hat Stephen Paddock es ganz offensichtlich nicht gesehen, sondern er wollte der Amerikanischen Gesellschaft einen Denkzettel hinterlassen. Eine Anklage für seine lebensfeindlichen Gefühle und sein unerfülltes Leben. Die Opfer sind für den Soziopathen Mittel zum Zweck und das Objekt seiner Frustration, sie sind in seinen Augen schuldig obwohl er sie nicht kennt. So ist die Wahrscheinlichkeit das es sich bei dem Attentäter um eine sozial vereinsamte Persönlichkeit handelt sehr hoch. Paddock hatte vermutlich irgendwann in seinem leben den inneren Rückzug angetreten und sich von seiner eigenen Gefühlswelt distanziert. Diese leere, die fehlende Liebe und die daraus resultierende oberflächliche Kommunikation und Lebensform warf er seinen Mitmenschen vor. Er hasste sie nicht, sondern sie existierten für ihn nur noch schemenhaft denn seine Freunde waren die Spielgeräte der Casinos. Sie gaben ihm die Anerkennung und vermittelten dem Attentäter die Illusion ein Gewinner zu sein. Niemand fing ihn auf um der Lebenslüge nach materiellem Reichtum auf kosten seelischer Defizite entgegen zu treten. Die Einsamkeit kostete Stephen Paddock und 58 Mitmenschen das Leben. Mein Beileid den vielen Opfern dieser Tragödie.

Eine Bestätigung dieser Einschätzung erfolgte auf N-TV.

http://www.n-tv.de/panorama/Paddock-zeigt-sich-als-Geizhals-und-Zyniker-article20074841.html

(Details von Spiegel Online)

Der Psychologe und Psychoanalytiker Arno Gruen hat zu diesem Thema schon vor Jahren ein sehr hörenswerten Vortrag gehalten.

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Nachwort zur Bundestagswahl

Für die meisten Medien sind die Wahlergebnisse eine Überraschung. Ein Erdbeben gegen die Regierungsparteien so der O Ton im Focus. Die knapp 13% Wählerstimmen für die AfD sind eine politische Katastrophe und Nazis im Bundestag ein Faux Pas so die Medien. Nur der aufmerksame Beobachter und Leser dieses Blogs weiß natürlich schon lange das die AfD lediglich eine logische Zwangsläufigkeit der verfehlten Regierungspolitik ist. Nur Scharlatane entrüsten sich heute, statt zu fragen weshalb solche Wählerwanderungen zustande kommen. Die SPD jedenfalls hat mit rund 20% der Stimmen, ihr historisches Tief erreicht und Martin Schulz damit eine fulminante Niederlage erlebt. Dabei hätte er es wissen können denn im Juni schon habe ich in dem offenen Brief an ihn, von seinem „Realitätsverlust in Perfektion“ gesprochen. Nun ist mir Häme gegenüber Menschen fern, deshalb wäre es einfach an der Zeit die politische Landschaft nach Wahrheit statt Vertuschung und sozial adäquaten Veränderungen auszurichten, statt weiter an der optimierten Unterwürfigkeit im Volksgehorsam zu arbeiten. Geflissentlich kleingeredet werden weiterhin die Millionen Nichtwähler, die schon lange nicht mehr als unpolitische Größe betrachtet werden können. Dort wird letztlich entschieden ob eine Postdemokratie des Kapitals weiterhin systemischen bestand hat oder ob der Mensch es fertig bringt in eine hoffnungsvolle Zukunft für sich und seine Nachkommen zu blicken. Wer die AfD hingegen für eine Alternative hielt, hat am Ende nicht verstanden das sie nur das Gegenbild zu den falschen Prioritäten in der Politik sind aber keineswegs die richtigen Schlüsse aus der Problemstellung gezogen wurden. Symptome zu bekämpfen wird ganz sicher nicht zur Heilung und sozial adäquaten Miteinander führen, sondern weiterhin eine Spaltung der Gesellschaft nach sich ziehen. Es wäre deshalb gut und ratsam einen gesellschaftlichen Neuanfang in Betracht zu ziehen der vergangenes ruhen lassen kann und sich einer Zukunft widmet die aus Fehlern lernen will statt sie psychisch kausal zu wiederholen.

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Religion vs. Wissenschaft

Der größte aller Aberglauben ist der gedankliche Fehler das Gottesglaube wider der Wissenschaften steht. Diesen Zeitgenossen die ein solch wissen defizitäres Verständnis haben seien die folgenden Zitate gewidmet.

Daß im Wasserstoffatom alles, was jemals entstanden ist und in Zukunft entstehen wird, von allem Anfang an als Möglichkeit enthalten war, das ist insofern die bedeutsamste Entdeckung der modernen Naturwissenschaft, als sie jeden von uns, der sich dieser Einsicht nicht gewaltsam verschließen will, zur Anerkennung der Tatsache zwingt, daß diese Welt und ihre Geschichte einen Ursprung haben, der nicht in ihr selbst liegen kann.

(Im Anfang war der Wasserstoff, 1972, S. 271)

„Es hat Zeiten gegeben, in denen sich Philosophie und Naturwissenschaft fremd und unfreundlich gegenüberstanden. Diese Zeiten sind längst vorüber. Die Philosophen haben eingesehen, daß es nicht angängig ist, den Naturforschern Vorschriften zu machen, nach welchen Methoden und zu welchen Zielen hin sie arbeiten sollen, und die Naturforscher sind sich klar darüber geworden, daß der Ausgangspunkt ihrer Forschungen nicht in den Sinneswahrnehmungen allein gelegen ist und daß auch die Naturwissenschaft ohne eine gewisse Dosis Metaphysik nicht auskommen kann.“

Zitat von Max Planck, dem Gründervater der Quantenphysik:

Hat eigentlich schon einer der Holzköpfe, die noch immer bestreiten, daß Naturwissenschaft zur Erhellung der menschlichen Existenz Wesentliches beitragen könne, hat eigentlich einer von ihnen schon Notiz davon genommen, daß die Naturwissenschaften neuerdings die Existenz einer jenseitigen Wirklichkeit bewiesen haben?

(Innenansichten eines Artgenossen, 1989, S. 384) Hoimar von Ditfurth

„Meine Religion besteht in meiner demütigen Bewunderung einer unbegrenzten geistigen Macht, die sich selbst in den kleinsten Dingen zeigt, die wir mit unserem gebrechlichen und schwachen Verstand erfassen können. Die tiefe, emotionelle Überzeugung von der Anwesenheit einer geistigen Intelligenz, die sich im unbegreiflichen Universum öffnet, bildet meine Vorstellung von Gott

Einstein sagt. Zitate Einfälle Gedanken. Hrg. Calaprice A. Piper 2005, S.187

 

 

 

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G20 Krawalle

Die G20 Krawalle in Hamburg sind weder eine Überraschung noch sind sie wirklich ungewöhnlich. Die eskalierende Gewalt auf den Demonstrationen ist für den aufmerksamen Leser dieses Blogs eine psychologische Zwangsläufigkeit auf eine verfehlte Politik; auf falsche Themen und fehlender Antworten zu lebensbejahenden Gegenwartsproblemen und Zukunftsvisionen. Im Grunde genommen ist so ein Gipfel der vermeintlich mächtigsten Regenten der Welt ja durchweg positiv da eine Kommunikation zwischen den Ländern wichtig ist. Friedenspolitik wird nur ganz offensichtlich keinem der heute führenden Staaten mehr zugetraut. Vielmehr geht die Masse der protestierenden Menschen wohl längst von reiner Lobbypolitik im Sinne des Kapitals aus und so sind die Krawalle gänzlich normal da wohl selbst Frau Merkel dem nicht widersprechen wird. Es gibt eine Kritik an den herrschenden Verhältnissen die man nur zu gut versteht. Wie man allerdings als Antwort auf die desolate Politik mit zügellosen Plünderungen und Zerstörungen antworten kann bleibt das dümmliche Geheimnis der Randalierer. Dem berechtigten Protest an der Politik jedenfalls schaden diese Leute unglaublich und letztlich sind sie es, die dem berechtigten Protest einen Bärendienst erweisen und den Macht gebietenden Kräften nur die Karten zuspielen. Ein echtes Jammertal was Menschen hier vollführen und es wäre Zeit für euch jemandem zu folgen der Vernunft und Erkenntnis im Sinne des Fortschritts nutzt und nicht zur Machtsicherung missbraucht.

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SPD Parteitag

Nach dem offenen Brief an Martin Schulz muss man nun seine gelungene Rede auf dem SPD Parteitag hören. Der sensationellen Kritik an der Profitmaximierung folgt der Aufruf zur Würde des Menschen im Fortschritt. Es folgt die Zukunftsvision des Martin Schulz und so starke Worte wie der Sicherheit im Wandel der Zeit.  Die Rede beinhaltet natürlich auch Kritik an Merkels „asymmetrischer Demobilisierung“ was wohl ihrer Strategie der Nichtstellungnahme geschuldet ist. Martin Schulz war gut auf diesem Parteitag, aber welchen Martin Schulz präsentiert er uns? Die Rede von einem Oppositionspolitiker wäre glaubwürdig aber Martin Schulz ist Mitglied der SPD also jener Partei die eine innen und außenpolitische Destabilisierungspolitik trägt. Eine Partei die sich ethischen Fragen gar nicht stellt und die sich maßgeblich an dissozialem Denken in der Politik hervorgetan hat. Die Frage wie Glaubwürdig ist heute Politik kann Martin Schulz mit solch einer Rede jedenfalls nicht beantworten, sondern spielt ihr nur in die Hand. Entweder man sitzt in der Regierung und begreift die Fehlerhaftigkeit in den Vorstellungen der Gegenwartspolitik oder aber man ist der Kritiker aus welcher Ecke auch immer, aber beides zusammen multipliziert die Verwirrungen statt sie aufzulösen.  Zur Rede

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