Psychologie der Selbstfindung

Zum besseren Verständnis von Psychologie, Selbstverwirklichung und Selbstfindung als Lebensziel findet immer mit dem unbewussten Archetypus in unserem Wesen statt. Es geht dabei nicht um, „ich bestimme selber wer ich bin oder sein will,“ sondern du kannst nur finden und bestimmen was vorhanden ist. Ohne den Zugang zu dem Inneren fehlt dem Menschen der maßgebliche Anteil seiner selbst, das Unbewusste wurde nicht bewusst. Die Archetypen sind dabei die Urform des Unbewussten im Menschen. Diese (Traum) Bilder und Visionen beeinflussen unsere Entwicklung maßgeblich bereits aus der Vor bewussten Epoche heraus. Wohl gemerkt Kollektiv und meist in sinnbildlicher Informationsübergabe. Aus dem Archetypus heraus entstanden dann Religionen und Mythen die, sofern ursprünglich allesamt tiefenpsychologischer Natur sind.
C.G Jung führte den Begriff des kollektiven Unbewussten, und damit den Animus und Anima als „Personifikationen des Unbewussten“, als Bild der Seele, das sich in Träumen in weiblicher Gestalt im Manne und als männliche Gestalt in der Frau zeigt. Beides sind Aspekte der ungeschlechtlichen Seele die uns prägen und bestimmen. Die Geschichte der Traumdeutung hat S.Freud und C.G.Jung damit versucht in ein alltagstaugliches Bewusstsein zu wandeln. Die ehemals göttliche oder dämonische Quelle des Seins wurde uns verständlicher gemacht und lässt tief blicken. Dort in unserer Psyche lagert die Verdrängung kindlicher Erlebnisse und die auch die Trieb gelagerten Teile unseres Wesens. Selbstfindung ist also nicht etwa, ich bestimme selber meinen Job, meinen Haushalt und den Freund, sondern Selbstfindung bedeutet sich und sein inneres verstehen zu lernen. Selbstfindung ist nicht den eigenen Maso oder Sadismus zum Selbstbestimmten Lebenselixier der Existenz zu erklären, sondern der Versuch sich zu begreifen im Sinne seines Wesens nach C.G.Jung; denn dort im inneren wird der Seele die Kraft zugesprochen oder geraubt. Die Träume sind dazu da ein übergeordnetes tieferes Bewusstsein und regulativ darzustellen. Der Traum erklärt uns also die Konflikte von Anima und Animus, er erklärt uns Verdrängungsmechanismen und bestätigt uns wenn wir das selbstbestimmte Laufen lernen. Traumdeutung ist also der Beginn einer kleinen Psychoanalyse und ist unerlässlich für die Begriffe von Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Der Traum dient der Verfestigung des Gedächtnisses und führt zur Verarbeitung Bewusster und Unbewusster Erlebnisse. Der Traum dient dem entsprechend der Persönlichkeitsentwicklung und stellt ein regulativ dar das mit Gefühlen und Funktionen verbunden ist.
1. Gehirnreifung
2. Programmierung mit Mustern.
3. Wunscherfüllung um ES-Impulse zu kontrollieren.
4. Kompensation um Ganzwerdung zu erreichen
5. Erscheinung von Archetypen und kollektiven Bildern.
6. Zu vergessen (Bereinigungsfunktion).
7. Verarbeitung und Lösen von Problemen.
8. Entspannung zur Verarbeitung von Ängsten.

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Plotin und die Begierde

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Empathie vs. Kognition

Wenn unsere Empathiefähigkeit und Sensibilität für Mitleid, Trauer, Schmerz und Hilfsbereitschaft aus Mitgefühl verloren geht und statt dessen unsere Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Urteile und Absichten die Lebensziele bestimmen dann stimmt etwas nicht mehr mit uns. Die Authentizität des Wesens weicht dann der Abstraktion und damit verliert die Wirklichkeit einen Menschen. Dabei ist die Realität dann nur noch ein Stückwerk da der Seele (Psyche) keine Beachtung geschenkt wird. Das gängigste Mittel um dieser negativen Entwicklung zu folgen sind geprägte Feindbilder und Vorurteile. Das beste Mittel um dem entgegen zu treten ist die individuelle Auseinandersetzung mit dem Werdegang eures Gegenüber denn immer steht das Individuum für seine Geschichte.

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Albert Einstein Brief an Tochter Lieserl

Der umstrittene Brief von Albert Einstein an seine Tochter Lieserl.

Fakt ist, dass erst 1986 bis dahin unbekannte Liebesbriefe von Albert Einstein auftauchten, die alle seiner ersten Partnerin Mileva Maric gewidmet waren. Die vorhandenen 54 Briefe wurden dem Einstein-Archiv der hebräischen Universität in Jerusalem übergeben. Gesichert ist daher die Existenz einer unehelichen jedoch geliebten Tochter namens Lieserl die 1902 in Belgrad geboren wurde. Über ihren weiteren Lebensweg gibt es keinerlei Hinweise und trotz intensiver Recherche blieb ihr Werdegang von diversen Spekulationen begleitet. Am wahrscheinlichsten ist die Möglichkeit des frühen Kindstod im Jahre 1903 an Scharlach, da die Korrespondenz mit Mileva Maric eine Erkrankung ihrerseits zulässt. Bis zu diesem Zeitpunkt wird Lieserl in mehreren Briefen erwähnt um dann gänzlich aus dem Leben der Beiden zu verschwinden. Durchaus möglich ist es auch das die Tochter Einsteins so krank war, dass sie zur Adoption frei gegeben werden musste. Der Rückschluss aus diesen Briefen von 1986 bleibt, dass Albert Einstein diese Tochter Lieserl wohl nie zu Gesicht bekommen hat. Aus diesem Grund gingen die Forscher davon aus das der Brief von Einstein an seine Tochter eine Fälschung ist, was bei genauerer Betrachtung der Botschaft keineswegs haltbar ist. Vielmehr spricht die melancholische Wortwahl, der Sinngehalt und die letzten Sätze für einen Nachruf an Lieserl. Um das inhaltlich nachvollziehen zu können, muss man allerdings Albert Einsteins Weltbild begreifen und seinen seelischen Zustand erahnen sofern der Brief authentisch ist. In jedem Fall ist der Brief aber derart gefühlvoll verfasst, so das er nicht nur spirituelle Beachtung verdient.
Sollte der Brief hingegen eine Fälschung sein, für die es eigentlich keinen plausiblen Grund gibt, dann wäre der Verfasser noch immer ein hochbegabter kreativer Kopf gewesen der ein Weltbild verstanden hat, dass dem Einsteins nahe kommt.

Dies ist Einer davon:
“Als ich die Relativitätstheorie vorschlug, verstanden mich nur sehr wenige und was ich Dir jetzt zeigen werde, um es der Menschheit zu übertragen, wird auch auf Missverständnisse und Vorurteilen in der Welt stoßen.
Ich bitte Dich dennoch, dass Du es die ganze Zeit die notwendig ist, beschützt, Jahre, Jahrzehnte, bis die Gesellschaft fortgeschritten genug ist, um das was ich Dir als nächstes erklären werde, zu akzeptieren.
Es gibt eine extrem starke Kraft für die die Wissenschaft bisher noch keine formelle Erklärung gefunden hat. Es ist eine Kraft, die alle anderen beinhaltet und regelt und die sogar hinter jedem Phänomen ist, das im Universum tätig ist und noch nicht von uns identifiziert wurde. Diese universelle Kraft ist LIEBE.
Wenn die Wissenschaftler nach einer einheitlichen Theorie des Universums suchten, vergaßen sie die unsichtbare und mächtigste aller Kräfte.
Liebe ist Licht, da sie denjenigen, der sie gibt und empfängt beleuchtet. Liebe ist Schwerkraft, weil sie einige Leute dazu bringt, sich zu anderen hingezogen zu fühlen. Liebe ist Macht, weil sie das Beste was wir haben, vermehrt und nicht zulässt, dass die Menschheit durch ihren blinden Egoismus ausgelöscht wird. Liebe zeigt und offenbart. Durch die Liebe lebt und stirbt man. Liebe ist Gott und Gott ist die Liebe.
Diese Kraft erklärt alles und gibt dem Leben einen SINN in Großbuchstaben. Dies ist die Variable, die wir zu lange ignoriert haben, vielleicht, weil wir vor der Liebe Angst haben, weil es die einzige Macht im Universum ist, die der Mensch nicht gelernt hat, nach seinem Willen zu steuern.
Um die Liebe sichtbar zu machen, habe ich einen einfachen Austausch in meiner berühmtesten Gleichung gemacht. Wenn wir anstelle von E = mc2 zu akzeptieren, die Energie akzeptieren, um die Welt durch Liebe zu heilen, kann man durch die Liebe multipliziert mal der Lichtgeschwindigkeit hoch Quadrat zu dem Schluss kommen, dass die Liebe die mächtigste Kraft ist, die es gibt, weil sie keine Grenzen hat.
Nach dem Scheitern der Menschheit in der Nutzung und Kontrolle der anderen Kräfte des Universums, die sich gegen uns gewendet haben, ist es unerlässlich, dass wir uns von einer anderen Art von Energie ernähren. Wenn wir wollen, dass unsere Art überleben soll, wenn wir einen Sinn im Leben finden wollen, wenn wir die Welt und alle fühlenden Wesen, das sie bewohnen, retten wollen, ist die Liebe die einzige und die letzte Antwort.
Vielleicht sind wir noch nicht bereit, eine Bombe der Liebe zu machen, ein Artefakt, das mächtig genug ist den gesamten Hass, Selbstsucht und Gier, die den Planeten plagen, zu zerstören. Allerdings trägt jeder einzelne in sich einen kleinen, aber leistungsstarken Generator der Liebe, deren Energie darauf wartet, befreit zu werden.
Wenn wir lernen, liebe Lieserl, diese universelle Energie, zu geben und zu empfangen, werden wir herausfinden, dass die Liebe alles überwindet, über alles transzendiert und alles kann, denn die Liebe ist die Quintessenz des Lebens.
Ich bedauere zutiefst, nicht in der Lage gewesen zu sein, um das auszudrücken, was mein Herz enthält, das leise mein ganzes Leben für Dich geschlagen hat. Vielleicht ist es zu spät, mich zu entschuldigen, aber da die Zeit relativ ist, muss ich Dir sagen, dass ich dich liebe und dass ich dank dir, bis zur letzten Antwort gekommen bin.”
Dein Vater, Albert Einstein
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Das Ergebnis der Vergebung

In diesem wunderschönen Ort in Vietnam traf ich einen Veteranen, der mir folgende Geschichte erzählte. Er ist im Vietnam Krieg gewesen und hat später in den USA eine erfolgreiche Karriere gemacht. Zumindest den finanziellen Anforderungen entsprechend denn nach dem Tod seiner Frau quälten ihn Depressionen und sein Leben schien gelaufen zu sein. Weder seine Söhne noch seine Freunde konnten ihm den Suizid Gedanken ausreden, lediglich der Wunsch noch einmal zu Reisen stand als letzter Wille auf seinem Plan. Er gab all sein Vermögen den Kindern und behielt lediglich wenige Dollars und kaufte ein Flugticket. Spontan nicht etwa wie geplant nach Südamerika, sondern nach Vietnam. Dort angekommen musste er begreifen lernen unter welchen simplen Lebensbedingungen die Menschen dort existierten und wie deren unerwartete Offenheit zu seinem eigenen Leben führte. Sein zunächst schlechter mentaler Zustand führte dazu das sich eine vietnamesische Familie um ihn kümmerte und ihn als „Opa“ adoptierte. Er wurde in ihrem Hotel zum Nachtportier und bekam die Aufgabe den Kindern Englisch beizubringen. Der ehemalige Kämpfer wurde so zum Freund der Familie, der mit Tränen in den melancholischen Augen darüber berichtete wie er das Leben aufgeben wollte und dabei ein völlig neues fand.
Auf die Frage ob er noch einmal in seine Heimat zurückkehren wolle schüttelte er unerwartet energisch den Kopf und sagte sinngemäß: „Ich bin den Toten entkommen und bin unendlich dankbar hier zu sein. Dort in den USA bin ich eine Last und hier eine Freude für viele.“

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Wer Licht zur Finsternis macht …

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Führung

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