ISIS – IS – Islam und was nun oder weshalb?

Abgesehen davon das Krieg immer grausam und menschverachtend ist, versteht es die IS (ehemals ISIS) aus ihrem falschen religiösen Selbstverständnis heraus auch noch Propaganda dafür zu machen. Ihre Videos verherrlichen abstruse Verhaltensmechanismen der Grausamkeit und schaffen damit Abschreckung und gleichzeitig, ja man glaubt es kaum, Werbung für sich zu machen. Nicht etwa nur bei strengreligiösen Fanatikern, sondern selbst in den Wohnzimmern gemäßigter Muslime rekrutieren die ihre jugendlichen Anhänger. Wer diesen Blog verfolgt hat, weiß natürlich das ich die Ursache dafür in der dissozialen Psyche und den damit verbundenen ethisch irregulären Geltungskriterien suche. Was aber soll uns das in der konkreten Situation helfen werden sie sagen? Und genau das ist der springende Punkt unserer westlichen Welt und weshalb die IS sich vermehrt.

Wir haben nämlich nichts, wofür wir stehen und was es zu verteidigen gilt. Wir schummeln uns seit Jahrzehnten an Glaubensfragen und kulturellen Diskrepanzen in der menschlichen Entwicklung herum. Der Islam, so krude seine Wertvorstellungen auch sind soll toleriert werden. Rückschrittsdenken wird zur Selbstbestimmung umdeklariert und kulturelle Vielfalt gepriesen ohne zu sehen das ein menschliches Miteinander erstrebenswerter wäre als ein Nebeneinander herleben. Wenn wir uns nicht diesen religiösen und ethischen Fragen stellen werden die ISIS nicht weniger, sondern sie vermehren sich in unserer Nachbarschaft. Wer nicht die Ursache von Angst, Geltung und Gewalt erforschen will, sondern nur schnelle Lösungen fordert, der fördert leider auch das Unverständnis. Warum aber werden die Menschen die bereit sind zu solchen Dialogen vom Staat nicht gefördert, sondern verfolgt? Wo sind die gemäßigten Muslime, die demonstrativ dem Islam abschwören oder sich wenigstens gegen die menschenverachtenden Verhaltensmechanismen ihrer Brüder aufbegehren? Und wo sind die Aufrechten in diesem Staate die Farbe bekennen und der Intoleranz und den eigenen Fehlern nicht weiter mit Akzeptanz zu begegnen?

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