Zur Flüchtlingsdebatte!

Unbenannt20150905190508Erich Fromm hat schon in den achtziger Jahren in dem Buch Wege aus einer Kranken Gesellschaft folgendes niedergeschrieben.

Die Tatsache, dass Millionen von Menschen die gleichen Laster haben, macht diese Laster nicht zu Tugenden; die Tatsache das sie so viele Irrtümer gemeinsam haben, macht diese nicht zu Wahrheiten; und die Tatsache das Millionen von Menschen die gleichen Formen psychischer Störungen aufweisen, heißt nicht, dass diese Menschen gesund seien.

Der Psychoanalytiker stellte ferner fest: Zum ersten Mal in der Geschichte hängt das physische Überleben der Menschheit von einer radikalen Veränderung des Herzens ab.

Würde die Menschen der westlichen Hemisphäre ihre ethisch und psychologisch denkenden Menschen nicht in das gesellschaftliche Aus befördern sondern würden auf sie reagieren wären die Probleme lösbar.
Brennende Flüchtlingsunterkünfte sind eine Schande am moralischen Sozialverhalten unserer Spezies. Politische und rassistische Ideologien sollen mit Brandschatzungen Gegnerschaft signalisieren und Anhängerschaft rekrutieren, und dass zu Bedingungen die die schwächsten der Gesellschaft auch noch ausgrenzt. Das darf die Gesellschaft so natürlich nicht hinnehmen aber sie darf auch nicht übersehen wo die Flüchtlingsströme herkommen und weshalb die Probleme so eskalieren. Der erste Golfkrieg, geführt durch die Allianz der Nato hat 1991 zu einer Destabilisierung der gesamten Region geführt und die potentiell ohnehin feindlichen Stämme weiter auseinanderdriften lassen. Der Sturz von Saddam Hussein 2003 hat dann das Chaos durch den zweiten Irakkrieg entfacht und die Menschen meist desorientiert zurückgelassen. Die spätere Folge dessen war ein Arabischer Frühling. Aber nicht die freiheitlichen westlich orientierten Menschen setzten sich durch sondern die Religionsfanatiker führen die Menschen in die längst überwunden geglaubte Epoche des mittelalterlichen Denkens zurück. Die Phrasen einer Multikulturellen Gesellschaft auf der anderen Seite, begünstigen den Rassismus noch und die Ignoranz der Probleme die durch die überwiegend Muslimischen Flüchtlinge entstehen verstärkt das Problem ebenfalls. Alle Flüchtlinge die aus den Kriegsgebieten kommen sollten wissen das Sie mit ihrer Flucht sich auch eine neue individuelle Identität erarbeiten müssen. Das sie den Krieg und das was dazu geführt hat aus den Köpfen verbannen müssen ist eigentlich selbstverständlich aber dennoch ist vielen von ihnen wohl nicht klar das eben der Fundamentalistische Islam dazu gehört. Wenn man das zur Einreisebedingung machen würde könnte man viele Gemüter auf allen Seiten beruhigen. Die Welt kommt an einer Auseinandersetzung um die kulturellen Werte und unsere Religion nicht herum. Wer diese Konflikte ausklammert will keine Lösung für die Menschen auf diesem Planeten sondern Macht ausüben.

Zum passenden Artikel in der Bergedorfer Zeitung!

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