Frohe Weihnachten sieht anders aus!

Nun wird heute wieder die Geburt von Jesus gefeiert und wir Menschen kommen zusammen um uns zu Beschenken. Wie einst die heiligen drei Könige, so die Geschichte der Bibel werden die Gaben an unsere Freunde und Familienmitglieder verteilt. So ist es christlicher Brauch seit vielen hundert Jahren und viele Atheisten und auch Buddhisten haben diese Symbolik des schenken als freundschaftliche Geste übernommen und in ihr kulturelles Weltbild integriert. Vergessen wird allerdings dabei das die frohe Botschaft die Jesus verkündete, in Kurzform so aussah.

  • Glückselig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Reich der Himmel
  • Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
  • Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land ererben.
  • Glückselig die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.
  • Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.
  • Glückselig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.
  • Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.
  • Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
  • Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jedes böse Wort lügnerisch wider euch reden werden um meinetwillen.
  • Freuet euch und frohlocket, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn also haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.
  • Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.
  • Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit vorzüglicher ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.

Dort in den Worten von Jesus ist also unschwer zu erkennen wen er meinte, welche Menschen für ihn von Bedeutung waren und worum es in der Religion überhaupt geht. Um unseren Gemütszustand, – um das was wir fühlen und wie wir sind. – Um unsere Geltungskriterien und die Charaktereigenschaften die wir vertreten wollen.

Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich also jenen die sich in diesen Worten wiederfinden. Lasst nicht den Terror der anderen an euch ran denn sie wissen nicht was sie tun. Folgt aber auch nicht den weltlichen Rechtsverdrehern und kämpft um eure eigenständige Sicht zur Welt, um eure Liebe zum Leben und eure Wahrnehmung von ethisch moralischem recht. Gehorcht nicht denen die sagen Friede Friede und dann die Waffen schwingen. All jenen sei gesagt, dass der Tag der Abrechnung eher kommt als euch lieb ist und die Spreu vom Weizen getrennt wird noch bevor ihr eure Gewinne ausgeben konntet. Glaubt nicht, dass ihr die Gewinner gegen die Wahrheit seid, denn der Tag der Abrechnung ist nicht fern. –

Und so feiern wir ein zwiespältiges Fest dieses Jahr, denn die vielen Informationen aus der Welt betrüben uns aber wir wollen den Kindern unsere Hoffnung, den Willen und die Kraft eines Vaters vermitteln der weise Entscheidungen treffen kann und ein grenzenloses wohlwollen hat.

Frohe Weihnachten

Thomas Gottberg

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