Der etwas andere politische Small Talk!

Frage: Ein offenes Wort zu Angela Merkel bitte.
Antwort: Nein, ich bin zu gut erzogen um mich zu der Kanzlerin zu Äußern.
Frage: Ein offenes Wort zu Annegret Kamp Karrenbauer bitte:
Antwort: Mmh nun ja, neue Besen fegen gut und man sollte ihr Zeit geben sich zu profilieren.
Frage: Aber ihr Mitbewerber Jens Spahn fordert einen Neustart in der CDU und sagt: „Unser Ziel als Volkspartei müssen 40 Prozent sein.“ Teilen Sie seine Meinung?
Antwort: Ich Teile ganz sicher nicht die Fehleinschätzung von Politikern, die nicht bemerken das der Zerfall der Volksparteien etwas mit ihrer Politik und deren Themen zu tun hat.
Frage: Und was fällt ihnen zu Friedrich Merz ein, wenn er den Partei Vorsitz der CDU übernehmen sollte?
Antwort: Der SPD kann nichts Besseres passieren!
Frage: Aber die SPD verliert bei jeder Wahl immer mehr Zuspruch in der Bevölkerung, Sie glauben die Talsohle ist erreicht, wenn Friedrich Merz gewählt wird?
Antwort: Nein, ich glaube das eine Partei nicht tiefer fallen kann als an den Punkt zu gelangen, an dem sie nur noch durch die dissozialen Personalentscheidungen des Koalitionspartners an Akzeptanz gewinnen kann. Prozentpunkte bei Wahlen sind dann nur noch Stimmen der Verzweiflung mangels Alternativlosigkeit.
Frage: Aber es gibt ja eine Alternative für Deutschland
Antwort: Die AfD also die Automobillobbyisten für Deutschland wären zwar Friedrich Merz gewogen und würden sich gerne dem Regierungszirkel nähern, bringen es aber nicht fertig sich von dem egozentrierten Deutschdünkel zu lösen. Damit stellen die sich selbst ins Abseits.
Frage: Aber die Grünen stehen noch zur Verfügung als Koalitionspartner:
Antwort: Sicherlich aber nicht, weil deren Politik herausragend ist, sondern weil sie die neue Mitte bedienen und repräsentieren. Modern, Zukunftsorientiert und Problembewusst aber ideologisch infiltriert und manipulierend statt vernunftorientiert.
Frage: Dann bleibt Ihnen nur noch die Linke und die FDP.
Antwort: Sicherlich aus ihrem Blickwinkel haben Sie recht aber warum muss ich eine ideologische Linke wählen die psychologische Folgemechanismen politischer Entscheidungen negiert? Zumindest sehe ich das so und eine FDP die zwar einen interessanten Vorsitzenden wie Christian Lindner hat, sich aber nie glaubhaft aus dem Nimbus der Mövenpick Lobbyisten Partei mit übergeordnetem Wirtschaftsinteresse befreien konnte, die mag 10% der Bevölkerung erreichen aber niemals Antworten vermitteln die essentielle und existenzielle Fragen angeht.
Frage: Das hat mit Partei Politik auch nichts zu tun.
Antwort: Richtig, deshalb haben die Parteien auch nicht das Recht von einem „wir“ zu reden, sondern nur von einem Verwaltungsdiktat der Legislative, die in ihren Entscheidungen aber keineswegs Frei ist, sondern nur systemrelevanten Entwicklungen gehorcht die weder menschliche Werte verfolgt noch vernünftige Schlussfolgerungen aus seinen Handlungen zulassen kann. Kurzum, wir brauchen ein neues denken und handeln das den Mut hat der Wurzel allen Übels die Stirn zu bieten und keine Furcht hat sich irrationalen auf Verdrängung basierenden Themen und Problemen zu stellen.

Thomas Gottberg

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