About me

Mein Name ist Thomas Gottberg, geboren bin ich in Hamburg und schon als kleiner Junge auf der Suche nach Liebe Glück und Verständnis gewesen.  Die Diskrepanz zwischen dem, wie man sich als Kind fühlt und dem, wie die Umwelt sich darstellt, erschien mir schon vor fünf Jahrzehnten ziemlich groß zu sein. Nach vielen Jahren der Hoffnungslosigkeit im Gewirr von Brutalität und der Eiseskälte von Wirtschaft und Verwaltung fand ich glücklicherweise zum Leben, sprich zu mir selber zurück. Von dort an bestimmte ich zumeist selber, was richtig, ethisch vertretbar und somit meiner Gefühlswelt entsprechend förderlich ist. Es folgten viele Reisen in die unterschiedlichsten Kulturen und eine Unmenge an Lebenssituationen, die mir im positiven und im negativen Wege zeigten, um das Leben im seelischen Frieden zu meistern. Ich bin freier Unternehmer und erdreiste mich als Fazit meiner Vita und Erfahrungen die Bibel in einer logischen hoffentlich verständlichen Weise zu interpretieren und Gesagtes in den heutigen Zeitgeist einzubringen, ohne mich davon im Übermaß beeinflussen zu lassen. Ich definiere mich als Individualist und meine gedankliche Unabhängigkeit, nutze ich, um im Wirrwar der Informationen und Medien, Recht und Unrecht zu objektivieren. http://hermeneutik.org/vorwort.html

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13 Antworten zu About me

  1. Indi-Z schreibt:

    Hallo
    Interessante ausgewogene Themen bei ihm
    werd ich demnächst durchwandern
    Gruß Alex

  2. Jörn Weidenr schreibt:

    Wirklich erfrischend hier zu stöbern! Mal Jemand der Themen plausibel darstellt und Fakten statt Gerüchte benutzt!!!Viele Grüße aus Brandenburg

  3. alphachamber schreibt:

    „…und erdreiste mich als Fazit meiner Vita und Erfahrungen die Bibel in einer logischen hoffentlich verständlichen Weise zu interpretieren…“
    Das gravierendste contradictio in adiecto das ich je las.

    • Thomas G. schreibt:

      Ihrer Meinung nach ist der gravierende Widerspruch in sich selbst begründet da Sie die Bibel und die Logik quasi für Gegensätze halten.
      Sie hätten das was ich schreibe lesen müssen oder aber den Widerspruch erläutern damit wir eine Chance zur Kommunikation haben.

  4. alphachamber schreibt:

    Hallo Herr G.
    Zunächst: Vielen Dank, dass SIe in unserem Blog gelesen haben und Teile darin Ihre Zustimmung fanden.
    Ihren Text habe ich sehr wohl gelesen. Allerdings – nach Ihrem positiven Kommentar zu meinem Essay „Ethik & Autorität des Staates“ – erscheint es mir nun umso rätselhafter, dass die Bibel in Ihrer Philosophie einen Platz hat. Diese Bücher sind zwar elementarer Teil unserer Kultur – zur Vernunft und Rationalität aber stehen sie im Gegensatz.
    Wenn Ihnen der Unterschied zwischen Glaube und Rationalität nicht ersichtlich ist, sehe ich – mit Respekt – geringe Aussicht für eine fruchtbare Diskussion 🙂

    • Thomas G. schreibt:

      Mit Respekt – Glaube und Rationalität können kein Gegensatz sein und ganz offensichtlich haben sie meine Exegese eben nicht gelesen sonst wüsten Sie das ich es so sehe. Die Bibel berichtet durch Erzählungen von menschlichen Erlebnissen. Sie ist eine Ansammlung von Gleichnissen und Geschichten die von mehr oder minder sensiblen Zeitgenossen, die gleichwohl inspiriert, ein Weltbild predigten das ihrer Zeit Wissen und Vernunftbegabung entsprechend war. Die Evolution der Rationalität und unser Wissen heute bestätigt ja im Grunde nur noch das was man vor Jahrtausenden schon empfand und niederschrieb. Wir haben uns die Welt untertan gemacht. Was wir heute für rationales denken halten ist in ein paar tausend Jahren mit Sicherheit Stumpfsinn wenn man die Vernunftbegabung dazu in Korrelation sieht. Ihr guter Artikel „Ethik & Autorität des Staates“ besagt genau das denn wo ist die Vernunft der Spezies des Homo Sapiens wenn ein Teil davon Staat ist und der andere nur noch Befehlsempfänger einer Verwaltungsdiktatur. Welcher Mensch steht außerhalb der Gesetzte der Natur? Nur ein Depp folgt seinen selbstgemachten Regeln (dem Über Ich) statt denen die ihm in die Wiege gelegt wurden? Genau über diese irrationalen Verhaltensmuster haben sich Menschen wie Jesus Gedanken gemacht. Der wurde im Namen der Religion gekreuzigt und eben von Staatsorganen verurteilt. Nur spricht das nicht gegen die Bibel oder die Vernunft und auch nicht gegen die Rationalität denn genau das war den Juden Prophezeit. Nach meiner Auffassung ist gerade die Vernunftbegabung ein wesentlicher Bestandteil des Menschen und damit religiös begründet da ursprünglich.

  5. alphachamber schreibt:

    Ihre Exegene habe ich gelesen, nachdem ich schon antwortete.
    Danach erschien es mir, dass Sie vielleicht doch nur rein kulturwissenschaftliches Interessen an biblischen Texten hätten (auch ich erforsche Philosophien, welche ich aber im Ganzen ablehne, z.B. den Marxismus). Aber Ihre Replik zeigt eine Einstellung zur Religion und Vernunft, die ich selbst total ablehnen muss. Erlauben Sie mir das Wichtigste in Punkten:
    1.) „Die Evolution der Rationalität…“ Die Vernunft hat sich nicht entwickelt – sie unterschied schon immer den Mensch vom Tier (was Sie in Ihrem letzten Satz ja genauso sehen). Mit ihr erarbeiteten wir uns unsere Erkenntnisse. Diese ermöglichten uns zunehmend Religion und Glaube durch Wissen zu ersetzen.
    2.) Die Bibel hatte ihre Zeit als gesellschaftlich-kulturelle Gebrauchsanweisung. Ist aber spätestens seit L. Feuerbach, als praktischer Leitfaden, überholt wie die Gebrauchsanweisung für das Dampfauto.
    3.) Eine „Prophezeiung“ setzt voraus, was ich – dank meiner Vernunft – erfreut ablehne:
    Einen „Schöpfer“, und der in der Lage ist, auf menschlicher Ebene zu kommunizieren. (siehe auch: Zoroastrismus und Manichäismus).
    4.) Die Domäne der Vernunft ist das Bewusste, das Wahre, das Gesetz der Identität.
    Religion, Glaube und was damit zusammenhängt, gehört in den Bereich des Übersinnlichen, des Bewusst-losen – der Irrationalität. Man kann sich nicht gleichzeitig in beiden Bereichen bewegen, ohne von dem anderen etwas aufzugeben!
    Nette Grüße

    • Thomas G. schreibt:

      Und schon sind wir mitten in der Diskussion.

      Zu Punkt 1. Das ist Biblisch, der Mensch soll zur Erkenntnis seiner selbst gelangen. Die Vernunft in unserer Handlungsweise ist aber sehr wohl vom Erkenntnisprozess abhängig denn die Überlegung und Sichtung im Handlungsspielraum basiert eben auch auf Wissen und Erfahrung. Demnach dient Wissen auf dem Weg zur Erkenntnis, sehr wohl wie sie ja richtig feststellen, um den Glaube in Wissen umzuwandeln. Auch wenn Sie das im Moment nicht sehen sind die Schlussfolgerungen der gesamten Wissenschaften ja längst nicht zu Ende.

      Punkt 2. Die Bibel kann sich nicht überholen sondern steht für sich alleine als Dokument des Zeitgeschehens. Man kann sie neu Entdecken anders lesen und interpretieren aber doch nicht negieren. Es geht eben darin nicht um die bloße Betriebsanleitung wie beim Auto sondern um das Fahren selber.

      Punkt 3. Eine “Prophezeiung” setzt voraus, was ich – dank meiner Vernunft – erfreut ablehne:
      Sie dürfen das gerne ablehnen, erklären aber die Tatsache des Geschehens für Ungeschehen. Das ist nicht Vernunft sondern das Gegenteil dessen.

      Punkt 4. Sie schreiben: Es geht in der Domäne der Vernunft um das Wahre, das Bewusste und das Gesetz der Identität. Aber genau das ist Religion in meinem Sinne warum sollte man sich da Auseinanderdividieren. Irrationalität im Sinne von Aberglauben, den es natürlich gibt und gab ist hier ja nicht Bestandteil der Unterhaltung. Unser Weltbild klafft nur deshalb auseinander weil für Sie Übersinnliches Gegenstandslos ist.
      Den christlichen Glaube des Supranaturalismus lehne ich in Teilen selber ab allerdings möchte ich darauf verweisen das unsere Sinne eben nur einen minimalen Bruchteil der tatsächlichen Gegebenheiten wahrnehmen und unerklärliches eben nicht zwingend mit Irrationalität gleichzusetzen ist. Liebe als Fundament der Lebenswahrnehmung steht nach meinem Weltbild deshalb auch näher der Sinnesschärfung und Sensibilisierung statt der Suche nach überirdischem. Klingt das für Sie Vernünftig?

      Mit freundlichem Gruß

  6. alphachamber schreibt:

    1.) „Auch wenn Sie das im Moment nicht sehen sind die Schlussfolgerungen der gesamten Wissenschaften ja längst nicht zu Ende.“
    Wo habe ich das bestritten?
    2.) „Man kann sie neu Entdecken anders lesen und interpretieren aber doch nicht negieren.“
    Habe ich auch nicht. Ich schrieb,mit anderen Worten, dass sie irrelevant geworden ist.
    3.) „…erklären aber die Tatsache des Geschehens für Ungeschehen…“
    Dass dies und jenes prophezeit wurde, weiß jeder – ich überlasse dieses KONZEPT aber Harry Potter.
    4.) „…Liebe als Fundament der Lebenswahrnehmung…“
    Wären SIe blind, ohne Gehör und Sprache, würden Sie alles lieben was Sie nicht schmerzt oder tötet. Liebe ist ein Geschenk der Sinne.
    …Klingt das für Sie vernünftig?“
    Wenn Sie sagen, dass 1+1=3 ist, und daher 3-1=1, dann mag das eine logische Deduktion sein. Vernünfig ist es noch lange nicht.

    Der Gläubige g l a u b t eben. Wäre es rational, hieße es Wissen. Der erste Gott des Menschen hieß „Feuer“. Wenn sich durch stetige Erkenntnis die „Macht eines Schöpfers“ (um es so auszudrücken) ständig reduzieren lässt, so ist empirisch der Beweis des Ephemerischen erbracht. Warum sollte der vernünftige menschliche Geist diese Lücken weiterhin mit Übersinnlichem füllen.
    Das ist alles, was ich darüber Glaube + Religion schreiben möchte. Wenn Sie über philosophische oder kulturelle Fragen diskutiren möchten, bin ich gerne bereit. Ich werde Ihrem Blog ab heute folgen.
    Alles Gute.

  7. Thomas G. schreibt:

    Ok das pdf sollte schon da sein.
    Gruß Thomas

  8. Ralf Wrede schreibt:

    Ich finde viele Gedanken und Ansätze von dir, lieber Thomas, grundsätzlich gut und interessant, habe mal deine ‚Bibelexegese‘ gelesen, die du in meiner FB-Gruppe gepostet hast. Habe daran aber eine grundsätzliche Kritik anzubringen, denn wie in vielen anderen Fällen auch, wird da das Evangelium aus einer Perspektive interpretiert, die nicht von den christlichen Kerninhalten ausgeht, sondern wie in diesem Falle vom tiefenpsychologischen Standpunkt. Dadurch werden aber viele Inhalte der christlichen Botschaft überhaupt nicht verstanden und entsprechend richtig interpretiert. Ich glaube schon das sich Christentum und Psychologie nicht grundsätzlich ausschließen müssen – Leute wie Anselm Grün versuchen das zumindest – aber man sollte dann den Horizont der christlichen Botschaft mit den psychologischen Möglichkeiten erweitern und nicht quasi umschreiben, wie hier m.E. geschehen. Das bedeutet, das man von den christlichen Kerninhalten ausgehen sollte (und sie vor allem erstmal genau kennen muß) und nicht umgekehrt, also von der Psychologie ausgehen und sich dann der christlichen Inhalte bedienen um die Tiefenpsychologische Sicht damit zu ‚füttern‘. Aber das ist letztlich eine Frage der Überzeugung, glaube ich letztlich C.G. Jung (den ich für seine Symbolforschung verehre) oder Jesus Christus.

    Viele Grüße

    • TG schreibt:

      Die Botschaft der Bibel ist ein Tel der menschlichen Geschichte und die Religion eine weltumspannende spirituelle Erfahrung. Ganz besonders wichtig ist es deshalb dieses Buch möglichst Vorurteilsfrei zu interpretieren und die Aussagen mit seinem eigenen Leben und den seelischen Erfahrungen abzugleichen. Die schwäche der Theologie ist, wenn man so will, ihr eigener Glaube basierend auf Erziehung und konfessioneller Schulung. Das aber genügt der Wahrheit nicht. Die Kleriker mussten schon so oft ihren Glauben anpassen an die Wirklichkeit so dass es mir wichtig erscheint eben genau diese christlich geprägten Vorgaben auszuklammern um Erkenntnisse hervorzubringen die frei von „Glaube“ sind. C.G.Jung war dort ein genialer Denker aber berufen muss ich mich auf Jesus Christus. Er war es der die Symbolsprache verwendete und keine traditionellen jüdischen Dogmen vertrat. Ohne Tiefenpsychologie keine Wahrheit und Religion. – Ich freue mich aber über das Feedback Ralf Wrede, weil letztlich nur die Kommunikation auch darüber fruchtbar sein kann.

  9. Ralf Wrede schreibt:

    Letztlich beruhen unsere Sichten alle auf Glauben, Thomas Gottberg. Wahrheiten können gedacht oder erfahren werden, beides hat aber zumindest einen subjektiven Aspekt, weil wir eben als Subjekte Wahrheit erkennen. Ich gehe davon aus, dass es stimmt, was in der Bibel steht, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass es Gott gibt. Wenn es ihn aber gibt hat er die Macht sein Wort nach seinem Willen an uns Menschen zu richten, alles andere ist unlogisch. Jesus Christus hat das Christentum begründet, alles was in der Bibel steht, bezieht sich auf sein Kommen und sein Werk der Erlösung, das ist alles absolut stimmig. Die Absicht der christlichen Lehre ist natürlich ein Erziehungsprozess, der nunmehr über zwei Jahrtausende unsere Kultur und unsere Seelen geprägt hat. Die Kritik an dieser ‚Erziehung‘ und dem ‚Über-Ich‘ das die Bibel vermittelt geht m.E. insofern in die Leere, weil die Bibel nicht nur für unsere Zeit geschrieben wurde. Wir sind heute gewissermaßen weiter, klüger und viel selbstständiger als noch vor 100 Jahren, geschweige denn vor 1000 Jahren, als die Bibel auch ihre Gültigkeit hatte. Wir müssen natürlich die christlichen Inhalte etwas anders interpretieren, aber dürfen dabei die Kerninhalte nicht umdeuten, denn die sind zeitlos, weil grundlegend. Die Psychologie kann dabei durchaus eine Hilfe sein; wir müssen aber wissen, hier das Menschenbild ein anderes ist, nämlich vom irdischen Standpunkt aus gesehen. Das christliche hingegen geht vom Zeitlosen aus und sieht den irdischen Menschen vor allem in seiner Gefallenheit, die er von sich aus nicht ablegen oder heilen kann. Das ist der Grund, warum Christus sich als Mensch inkarniert hat. Um die Menschheit aus ihrer irdisch-materiellen Gebundenheit, die nicht unserer höheren Bestimmung entspricht, zu erretten.

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