Das Gesetz lässt sich nicht verdrehen!

Gustav Le Bon (1841-1931), Begründer der Massenpsychologie

„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“

Diese Feststellung von Le Bon ist eine Gewissheit die es zu durchschauen gilt und der sich die Menschheit zu stellen hat. Und zwar alternativlos wenn sie nicht im Chaos der reglementierten Zerstörung zugrunde gehen will. Wer glaubt Ursache und Wirkung politisch oder soziologisch überwinden zu können hat nicht begriffen das er Gesetzen unterliegt die er nicht selber geschaffen hat.

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Die hinkenden NS Vergleiche!

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich einmal ein kurzes Psychogramm von Adolf Hitler geschrieben. Warum fällt mir nun ausgerechnet in der momentanen politischen Kontroverse auf wie wenig Menschen dazu lernen?

Hitlers Psychogramm in Kurzform.

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Frohe Weihnachten sieht anders aus!

Nun wird heute wieder die Geburt von Jesus gefeiert und wir Menschen kommen zusammen um uns zu Beschenken. Wie einst die heiligen drei Könige, so die Geschichte der Bibel werden die Gaben an unsere Freunde und Familienmitglieder verteilt. So ist es christlicher Brauch seit vielen hundert Jahren und viele Atheisten und auch Buddhisten haben diese Symbolik des schenken als freundschaftliche Geste übernommen und in ihr kulturelles Weltbild integriert. Vergessen wird allerdings dabei das die frohe Botschaft die Jesus verkündete, in Kurzform so aussah.

  • Glückselig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Reich der Himmel
  • Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
  • Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land ererben.
  • Glückselig die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.
  • Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.
  • Glückselig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.
  • Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.
  • Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
  • Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jedes böse Wort lügnerisch wider euch reden werden um meinetwillen.
  • Freuet euch und frohlocket, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn also haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.
  • Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.
  • Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit vorzüglicher ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.

Dort in den Worten von Jesus ist also unschwer zu erkennen wen er meinte, welche Menschen für ihn von Bedeutung waren und worum es in der Religion überhaupt geht. Um unseren Gemütszustand, – um das was wir fühlen und wie wir sind. – Um unsere Geltungskriterien und die Charaktereigenschaften die wir vertreten wollen.

Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich also jenen die sich in diesen Worten wiederfinden. Lasst nicht den Terror der anderen an euch ran denn sie wissen nicht was sie tun. Folgt aber auch nicht den weltlichen Rechtsverdrehern und kämpft um eure eigenständige Sicht zur Welt, um eure Liebe zum Leben und eure Wahrnehmung von ethisch moralischem recht. Gehorcht nicht denen die sagen Friede Friede und dann die Waffen schwingen. All jenen sei gesagt, dass der Tag der Abrechnung eher kommt als euch lieb ist und die Spreu vom Weizen getrennt wird noch bevor ihr eure Gewinne ausgeben konntet. Glaubt nicht, dass ihr die Gewinner gegen die Wahrheit seid, denn der Tag der Abrechnung ist nicht fern. –

Und so feiern wir ein zwiespältiges Fest dieses Jahr, denn die vielen Informationen aus der Welt betrüben uns aber wir wollen den Kindern unsere Hoffnung, den Willen und die Kraft eines Vaters vermitteln der weise Entscheidungen treffen kann und ein grenzenloses wohlwollen hat.

Frohe Weihnachten

Thomas Gottberg

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Der Tod des Terrors war das nicht.

Der Tod des Attentäters von Berlin wirft derart viele Fragen auf das die sozialen Netzwerke nur so von Verschwörungstheorien strotzen. Eine Flucht nach Mailand im Zug ohne Papiere scheint da noch eine der simpleren Merkwürdigkeiten zu sein.  Die am Tatort hinterlassenen Dokumente kann Anis Amri in der Tat als bekennender Dschihadist absichtlich hinterlegt haben um dann verletzt, so das BKA mit neuer Identität und gefälschten Ausweis nach Italien zu reisen.

Unerklärlich aber sind die unterschiedlichen Zeitfenster in denen vom tunesischen Moslem gesprochen wurde und die späte Auffinde Situation der Papiere im Fahrzeug.War das ganze Szenario also eine Verschwörung?

Das was die Verschwörungstheorie hier nicht wirklich bedenken ist der politische Nutzen einer solchen Tat, wenn sie denn eine False Flag wäre.

Es ist ja absurd zu glauben das die große Koalition und allen voran Angela Merkel von derartigen Anschlägen auch noch politisch profitiert. Eine Destabilisierungspolitik führt zwar zu grenzenlosen Überwachungen und Datenspeicherung sowie der Möglichkeit der Staatsmanipulation bis in die Berufswelt hinein, aber die Partei politische Macht steht dafür zur Disposition und der Rückhalt im Volk geht aufgrund ganz unterschiedlicher Denkansätze verloren. So ist alleine die Tatsache das in diversen Foren, Chats und Gruppen über einen bewusst zugelassenen Anschlag spekuliert wird ein Affront am gesunden nachvollziehbaren ethisch moralischen Denkprozess. Leider hat die Geschichte längst gezeigt, dass es eine Tatsache ist das diese Gedankengänge immer wieder zu recht verfolgt werden müssen denn unvergessen sind die False Flag Aktionen und die Strategie der Spannung Italienischer Gladio Verbände.  Diesen Missstand an Vertrauen der Bevölkerung gegenüber dem eigenen Staat müssen nun die Politiker ausräumen die es ernst mit dem Frieden meinen, denn auch wenn die Eliten glauben gegen die Bevölkerung regieren zu können so sind die psychologischen Folgemechanismen verheerend.

Nachtrag: Ganz offensichtlich gelingt es nicht die Zweifel auszuräumen sondern das Gegenteil scheint der Fall wie die Süddeutsche Zeitung es heute berichtet.

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Der Terror und die Angst.

Niemand kommt an den vielen Informationen diese Tage vorbei, Berlin und der Terror ist in aller Munde. Es wird diskutiert über Weihnachtsmärkte und deren Sicherung, über Asylverfahren und politische Konsequenzen. Andere reden über Statistiken, die Beweisen das Deutschland doch sicher ist und wir deshalb der Angst entgegentreten müssen.Das als solches finde ich richtig, den Gedanken aber, die Terror Toten mit Unfallstatistiken zu relativieren halte ich für pervers.

So argumentieren dann unfähige Politiker um ihre ach so tolle Politik zu rechtfertigen. Es ist ignorant gegenüber dem geschehenen Leid und nützt keineswegs um der Angst zu begegnen. Wer das möchte, und solche Denkansätze sind natürlich vernünftig der muss sich schon auf die großen philosophischen und psychischen Fragen der Ethik einlassen. Unfall Tote sind bedauerliche Missgeschicke die durch unsere Lebendigkeit geschehen. Sie sind ein unvermeidlicher Fakt des Lebens. Das gibt es nicht zu beschönigen das kann man auch nicht abstellen, sondern so ist es nun mal. Der Terror aber ist die Folge eines Entwicklungsprozesses der sich weder um die Entstehung des Terrors im politischen Sinn kümmert, noch um die psychischen Mechanismen einer „Über Ich“ Entwicklung die menschliches Fehlverhalten dort thematisiert wo es beginnt. Also bei den Bindungsängsten und den daraus existierenden falschen Wertvorstellungen. Wer Terror Tote relativiert, der akzeptiert ungewollt einen Istzustand der den Teufelskreislauf der Gewalt nicht infrage stellt. Das aber sollte für jemanden der Frieden sucht doch eine Selbstverständlichkeit sein. Das ist es aber ganz offensichtlich nicht und gerade deshalb ist die Objektivierung solcher Vorgänge nötig um den Angst erzeugenden Problemen zu begegnen. Ganz natürlich ist der Mensch als ein situationsabhängiges Lebewesen gut beraten, wenn er seine Vorurteile und Erfahrungen nicht auf den Nächsten projiziert, sondern täglich neu den folgenden Tag und die folgende Situation von Eindruck zu Eindruck erlebt. Angst ist dabei ganz sicher der schlechteste aller Ratgeber aber verschwinden wird sie nicht durch Ignoranz am Leid, sondern durch erlebte Wirklichkeit. Gerade diese Ignoranz ist es die uns in diesen feigen Terror treibt. Sie führt zu falschen Schlüssen und den falschen Gesprächen. So wird nicht über die islamische Zielsetzung gesprochen, sondern über Multikulturalität um erst gar nicht dem Kultur Problem entgegen zu treten. Es wird über Terroristen gesprochen aber nicht darüber das deren geistige Wegbereiter mit Waffen beliefert werden. Nicht die Gewalt steht zur Debatte, sondern wer die Gewalt ausübt. Und so schließt sich der Kreislauf wieder denn es wird neue rebellierende Terroristen geben die wir uns selber schaffen, weil wir die falschen Dinge thematisieren.

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Wahlk(r)ampf in Amerika!

Mir reicht es: Melanie Trump soll illegal gearbeitet haben! (Spiegel Online)

Der USA Wahlkampf an sich ist ja eher eine Mischung aus Cabaret und Schauspiel, wir sind es ja gewohnt aber nach sexuellen Anzüglichkeiten und Steuervergehen werden jetzt auch noch die letzten Banalitäten gegen den politischen Gegner aufgefahren. Das FBI lanciert Ermittlungen und Wikileaks fährt auch ganz „Zufällig“ noch mit Geschichten auf.

Wenn es nicht so traurig wäre das die Elite der USA an diesem Spektakel mitmischt, es wäre fast schon komisch, wie die sich die schmutzige Wäsche um die Ohren hauen. Beiden Kandidaten traut man keine verantwortungsvolle Politik zu und beide Bewerber auf den Posten des Präsidenten scheinen nicht zu merken das ihre Vorbildfunktion nur noch für Hollywood reicht.

Der Amerikanische Wähler kann einem fast Leid tun denn Entscheidungen zwischen schlechter Politik und noch schlechterer Politik hat kein Land der Erde verdient.

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Die Interpretation der „Vogelscheuche“

In dem Buch „Der Narr“ von Khalil Gibran findet sich folgende Kurzgeschichte.

Die Vogelscheuche

Einst sagte ich zu einer Vogelscheuche: «Du stehst

immer hier auf dem Feld. Du mußt es müde sein.»

Sie antwortete mir: «Verscheuchen bringt tiefe

und dauernde Freude, und ich ermüde nie.»

Darauf sagte ich, nachdem ich’s kurz bedacht:

«So ist es, einst kannte ich diese Freude auch.»

Sie erwiderte:

«Nur wer mit Stroh gefüllt ist, kann sie kennen.»

Da verließ ich sie. Ich wußte nicht, ob sie mir

geschmeichelt oder mich verspottet hatte.

Ein Jahr verging. Währenddessen wurde die

Vogelscheuche weise.

Als ich wieder dort vorüberkam, nisteten Krähen

unter ihrem Hut.“

Khalil Gibran (libanesischer Philosoph, Dichter und Maler 1883-1931)

Was auf den ersten Blick etwas verwirrend erscheint lässt sich mit einem tieferen Blick dann doch noch auflösen und so ist meine Interpretation hierzu durchaus eine lebensnahe Betrachtung.

Die Vogelscheuche symbolisiert hier den funktionalen Mensch der seine einmal gewohnte Tätigkeit, also seinem Beruf nachgeht. Er „verscheucht“ kassiert straft und regelt kraft seiner Funktion und entwickelt dabei sogar so etwas wie „Freude“ am tun. Er ermüdet nicht bei dieser Tätigkeit. Allerdings spricht dieses Wesen dem Philosophen ab seine Vogelscheuchen Freude zu verstehen. Ob aus Spott oder aus Ehrfurcht vor dem lebendigem Menschen ist dabei offen geblieben. Mit der Weisheit aber wird der Vogelscheuche leben eingehaucht. Die Weisheit verändert die Bedürfnisse und Sicht zu den Dingen im Dasein der Vogelscheuche. Das tote Stroh und die damit verbundene Freude am verjagen wandelt sich zum lebensbejahenden Zustand allein durch die Kraft des Denkens. Sie nimmt Anteil und wird zu einem guten Ort der den Krähen Schutz bietet. Aus der Freude des Jagens und der Angst Übertragung wird eine Freude am Leben und leben lassen. Die Funktion der Vogelscheuche wird zwar außer Kraft gesetzt aber sie findet dabei ihre wahre Bestimmung.

Thomas Gottberg

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